Das war das KunstFest PASSAGEN 2026 – „heimatSPLITTER“

✨ Rückblick: KunstFest PASSAGEN 2026 ✨

Ein KunstFest voller Begegnungen, Geschichten, Musik und ganz persönlicher Perspektiven auf Heimat liegt hinter uns. Unter dem Motto „heimatSPLITTER“ hat das KunstFest PASSAGEN 2026 vom 11. bis 19. September auf Gut Rödinghausen und in der Christuskirche, der Ev. Kirchengemeinde Lendringsen, zahlreiche Künstler und ein neugieriges Publikum zusammengebracht.

Im Jubiläumsjahr „750 Jahre Menden“ wurde Heimat dabei aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet: persönlich und historisch, vertraut und überraschend, humorvoll und nachdenklich. Literatur und Schauspiel trafen auf Musik, Film und bildende Kunst; regionale Geschichten standen neben internationalen Perspektiven.

Schon die Eröffnung mit der Ausstellung „Homestory“ von Genc Mulhaxa setzte einen besonderen Akzent. Im Laufe des Festivals folgten zahlreiche weitere künstlerische Begegnungen – vom Ruhrpott-Abend über Konzertlesungen und literarische Abende bis hin zum großen szenischen Finale „heimatSPLITTER – Was bleibt“.

Immer wieder ging es um die Frage, was Heimat eigentlich ausmacht: Ist sie ein Ort, eine Erinnerung, ein Gefühl – oder vielleicht all das und noch viel mehr? Die unterschiedlichen Antworten darauf machten die Vielfalt des diesjährigen KunstFestes aus.

Besonders schön war dabei die Resonanz des Publikums: volle Säle, begeisterter Applaus, viele Gespräche und Begegnungen zwischen Künstler und Besucher prägten die Festivaltage.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Künstler und Mitwirkenden, unseren Unterstützer und Partner – und natürlich unserem Publikum. Ihr alle habt die heimatSPLITTER des KunstFest PASSAGEN 2026 zu einem gemeinsamen Festivalerlebnis gemacht. ✨

Eröffnung & „Homestory“ – Genc Mulhaxa
Mit der Eröffnung des KunstFest PASSAGEN 2026 und der Ausstellung „Homestory“ von Genc Mulhaxa fiel der Startschuss für neun Tage voller künstlerischer Auseinandersetzungen mit dem Thema Heimat. Nach den Begrüßungen durch Kulturamtsleiterin Jutta Törnig-Struck und Bürgermeisterin und Schirmherrin Manuela Schmidt gab Museumsleiter Marius Stiehler einen Einblick in die Ausstellung. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Pianist Noel Araja, der traditionelle Musik aus seiner Heimat Eritrea für das Klavier arrangiert hatte. Im Mittelpunkt standen dabei auch die persönlichen Begegnungen mit Genc Mulhaxa und seinen Arbeiten, die dazu einluden, vertraute Vorstellungen von Heimat neu zu betrachten.

Stückskes aus dem Ruhrpott – Kai Bettermann & Sabine Thielmann
Mit „Stückskes aus dem Ruhrpott“ nahmen Kai Bettermann und Sabine Thielmann das Publikum mit auf eine unterhaltsame Reise durch sieben Kapitel Ruhrgebietsgeschichte – zwischen Kunst, Sport, Arbeit, Kulinarik, Ruhrdeutsch und so mancher Legende.

Ich, Casanova – mein rastloses Leben – Roland Riebeling & Ruhrstadt Orchester
Roland Riebeling ließ Casanovas bewegtes Leben in einer musikalischen Lesung lebendig werden. Begleitet vom Ruhrstadt Orchester unter der Leitung von Claus Eickhoff und Sabine Thielmann an der Gitarre entstand ein facettenreicher Abend zwischen Literatur, Musik und Abenteuer.

Das Schwarz an den Händen meines Vaters – Lena Schätte
Die frisch gekürte Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Lena Schätte las aus ihrem Roman „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“. Im Gespräch mit Simone Thielmann ging es um Familie, Herkunft, Erinnerungen und die Spuren, die das Leben hinterlässt.

Die Traumnovelle – Andreas Pietschmann & Stefan Weinzierl
Andreas Pietschmann nahm das Publikum mit auf einen nächtlichen Streifzug durch Arthur Schnitzlers „Traumnovelle“. Zwischen den Lesepassagen und als musikalische Begleitung entwickelte Stefan Weinzierl live vielschichtige Klangräume, die Sprache und Geschichte miteinander verbanden.

heimatSPLITTER – Was bleibt
Zum großen Finale versammelte „heimatSPLITTER – Was bleibt“ ein großes Ensemble aus Schauspiel, Musik, Film und Live-Performance. Zwischen persönlichen Geschichten, historischen Spuren und modernen Perspektiven entstand eine vielstimmige Auseinandersetzung mit Menden und der Frage, was Heimat ausmacht – und was von ihr bleibt.

Wir danken allen Künstler und Mitwirkenden für ihre Offenheit und ihre Leidenschaft, allen Helfer und Unterstützer für ihren großartigen Einsatz – und ganz besonders unserem Publikum, das die PASSAGEN mit Neugier, Wärme und begeistertem Applaus begleitet hat.

So verabschieden wir uns aus den KunstFest PASSAGEN 2026 – mit vielen besonderen Begegnungen, Geschichten und heimatSPLITTERN im Gepäck. Und mit der Frage „Was bleibt?“, die uns sicher noch ein Stück begleiten wird. ✨